Anna Maria Mühe im ARD-Dreiteiler „Mitten in Deutschland: NSU“

Tina Schürmann

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Eine beispiellose Mordserie erschütterte von 2000 bis 2007 Deutschland: zehn Tote, darunter türkischstämmige und ein griechischer Kleinunternehmer sowie eine Polizistin.

2011: Vier Tage, nachdem die Leichen der Rechtsradikalen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurden, stellt sich Beate Zschäpe der Polizei. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hatte die junge Frau (Anna Maria Mühe) aus Jena die Neonazis (Sebastian Urzendowsky, Albrecht Schuch) kennengelernt. Sie gerät in rechte Kreise; der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) formiert sich. 13 Jahre lang lebt das Terrortrio im Verborgenen. Ihm werden Anschläge und Morde an Migranten zur Last gelegt.

Die Filme seien “eines der aufwendigsten, auch eines der schwierigsten Fernsehfilmprojekte”, die die ARD in den vergangenen Jahren gezeigt habe, sagte Fernsehfilmkoordinator Jörg Schönenborn bei der Vorstellung des Projekts in Berlin.

«Die Täter – Heute ist nicht alle Tage» ist am 30. März ab 20.15 Uhr im Ersten zu sehen.