Susanne Bormann

Susanne Bormann spielte bereits mit acht Jahren in Michael Gwisdeks Regiedebüt „Treffen in Travers“. Als Teenager erhielt sie für ihre Darstellung in dem Fernsehfilm „Abgefahren“ (1996) den Adolf Grimme Preis. 1999 wurde sie für ihre Rolle im Kinofilm „Nachtgestalten“ als Beste Nebendarstellerin für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Nach dem Abitur 1999 studierte sie Schauspiel an der „Hochschule für Musik und Theater“ in Rostock. Es folgten Hauptrollen in diversen Kinofilmen, wie z.B. „Liegen lernen“ (2003) und „Polly Blue Eyes” (2004). 2007 war sie in der Bestsellerverfilmung „Fleisch ist mein Gemüse“ und 2008 in „Der Baader Meinhof Komplex“ zu sehen. An der Seite von Matthias Schweighöfer spielte sie in der Komödie „Rubbeldiekatz“ (2011) von Detlev Buck. Außerdem übernahm sie eine der Hauptrollen in der Leinwandadaption des Bestsellers „Russendisko“ (2012) von Wladimir Kaminer und spielte in Christian Petzolds „Barbara“(2012). 2014 drehte sie den deutsch/rumänischen Film „Die Reise mit Vater“, der auf dem Münchner Filmfest 2016 seine Premiere feierte.

Neben ihren Kinoerfolgen ist Susanne Bormann auch immer wieder in zahlreichen TV-Filmen und Serien zu sehen. Von 2011 bis 2015 stand sie regelmäßig als TV-Kommissarin Sandra Reiß in der beliebten ZDF-Freitagabendserie „Letzte Spur Berlin“ vor der Kamera. Dafür erhielt sie den rtv Fernsehmagazin Preis 2015 in der Kategorie Coolste Kommissarin.

Auch auf der Theaterbühne ist Susanne Bormann zuhause. So war sie von 2005 bis 2006 Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg. 2007 spielte Susanne Bormann die Julia in „Romeo und Julia“ bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und 2009 die Kriemhild bei den Nibelungenfestspielen in Worms.

 

Susanne Bormann